Donnerstag, 27. Dezember 2012

Art Nouveau für den Alltag

Gestern Abend habe ich mir schnell einen Pullover aus einem roten, sehr feinen und doch irgendwie schweren Strickstoff gemacht, den ich schon fast ein Jahr liegen hab.
Das Modell entstammt der Dezember Burda und ging erstaunlich schnell. Ich habe ihn für mich Nicht-mal-drei-Stunden-Pulli getauft. Denn solange hab ich dafür gebraucht. Aber A Colder Sun hat, als sie ihn das erste Mal sah und ich ihn mit einem bodenlangen Jerseyrock kombiniert hatte, als Art-Nouveau-Pulli bezeichnet, und das klingt dann doch irgendwie schicker :D

Die Bündchen habe ich inside-out gearbeitet. Das fällt bei dem feinen Stoff zwar kaum auf, aber es ist, wenn man es weiß, doch irgendwie ein nettes Detail. Ich konnte das ganze Stück mit der Overlock machen, darum ging es noch schneller. Den Ausschnitt habe ich übrigens lediglich mit einem sehr feinen Stich versäubert. Teils, um die Sache abzukürzen, teils um dem ganzen noch einen leichten unkonventionellen, coolen Touch zu verleihen.

Und hier ist das gute Stück:



Auf dem Zweiten erkennt man vielleicht die Ärmel bisschen besser. Es ist übrigens überraschend schwer, sich selbst im Spiegel zu photographieren. Entweder man hat aufgrund eines seltsamen Kamerawinkels einen total gestauchten Körper, kuckt komisch, hält den Photoapparat vors Gesicht... Wieso machen das so viele??

Ach übrigens: Das war der Sonnenaufgang am Heilig Abend. Wir sind dann auch bei österlichen Temperaturen mit offnem Dachfenster zum Einkaufen gefahren (:

 
Ach ja... ich hab einige Weihnachtsgeschenke selber gemach. Nur bin ich leider so kurz vor knapp fertig geworden, dass ich sie gleich nach der Fertigstellung eingepackt hab. Aber vielleicht komm ich ja noch irgendwie an Photos und kann sie euch dann zeigen (:

1 Kommentar:

  1. Schicker Pulli! :D

    Warum sich so viele im Spiegel fotografieren?
    Ich vermute, das niemand zum knipsen da ist. *g* Und das Selbstauslöserfotos noch schlimmer sind als Spiegelfotos. XD

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